Sachverständigen und Immobilienbüro Dirk Rohrbach
Sachverständigen und Immobilienbüro Dirk Rohrbach  

Falsche   Wohnflächenangaben und Ihre Folgen !!!                                  

Falsche    Wohnflächenangaben    

– unwissenden    Privatverkäufern    drohen    hohe    Schadensersatzforderungen!

 

 Viele    private    Verkäufer    glauben,    den    Immobilienverkauf    angesichts    des    Zinsniveaus    und    der    hohen    Nachfrage    ohne    Sachvertsändigen    realisieren    zu    können.    Doch    auf    professionelle    Hilfe    eines    Fachmanns    zu    verzichten,    kann    den    Privatverkäufer    teuer    zu    stehen    kommen.    Der    qualifizierte    Immobilienfachmann    [Dirk    Rohrbach]    aus    Bochum    zeigt    die    Risiken    und    gibt    wertvolle    Experten-Tipps.        Im    November    2015    entschied    der    Bundesgerichtshof,    dass    bei    Mieterhöhungen    ab    sofort    ausschließlich    die    tatsächliche    Wohnfläche    als    objektiv    nachvollziehbares    und    vergleichendes    Kriterium    rechtsgültig    ist    (BGH,    VIII    ZR    266/14).    Damit    kippte    der    BGH    die    bisherige    Regelung,    wonach    die    im    Mietvertrag    vereinbarte    Wohnfläche    bis    zu    10%    von    der    tatsächlichen    Wohnfläche    abweichen    darf.    Durch    den    Wegfall    der    10%    Regelung    erhält    die    korrekte    Wohnflächenberechnung    eine    noch    größere    Bedeutung,    denn    es    ist    zu    erwarten,    dass    die    korrekte    Wohnfläche    nicht    nur    bei    Mieterhöhungen,    sondern    sukzessive    auch    bei    der    Nebenkostenabrechnung,    bei    Neuvermietungen    und    beim    Verkauf    zum    Tragen    kommen    wird    (Kostenschlüssel    der    Nebenkostenabrechnung,    Mieteigentumsanteile    bei    nach    WEG    aufgeteilten    Wohnobjekten,    usw.).    „Bereits    jetzt    ist    es    so,    dass    die    Verkäufer    für    die    Fläche    haften,    d.h.    entspricht    die    Wohnflächenangabe    nicht    der    tatsächlichen    Wohnfläche    droht    dem    Verkäufer    eine    Schadenersatzforderung“,    berichtet    Dirk    Rohrbach.    Neben    einer    Minderung    des    Verkaufspreises    kommen    auf    den    Verkäufer    im    Schadenersatzfall    weitere    Kosten    zu.    So    muss    er    die    Finanzierungs-    und    Notarkosten    sowie    die    Steuern,    die    der    Käufer    auf    den    höheren    Kaufpreis    gezahlt    hat,    ausgleichen.    Wie    kommt    es    zu    fehlerhaften    Wohnflächenberechnungen?    Stichproben    zeigen    immer    wieder,    dass    90%    der    Flächenangaben    von    Bestandsimmobilien    fehlerhaft    sind.    Diese    Fehler    entstehen,    weil    Flächen    aus    Bauanträgen    oder    alte    Mietvertragsangaben    herangezogen    werden,    die    gegebenenfalls    ohne    Zugrundelegung    einer    Berechnungsverordnung    ermittelt    wurden.    „Die    eigentliche    Berechnung    der    Wohnfläche    erfolgt    in    der    Praxis    meist    über    die    Wohnflächenverordnung    (WoFlV),    die    im    Jahr    2004    in    Kraft    getreten    ist,    mitunter    wurde    die    Wohnfläche    z.    B.    aber    noch    nach    der    1983    außer    Kraft    getretenen    DIN    Norm    283    ermittelt“,    erklärt    Dirk    Rohrbach.    „Dies    ist    korrekt,    solange    die    Berechnungsgrundlage    bekannt    und    als    Vertragsgrundlage    festgehalten    wurde.“    Grundfläche    ist    nicht    gleich    Wohnfläche    „Die    Wohnflächenverordnung    schreibt    vor,    welche    Berechnungsmaßstäbe    für    Tür-    und    Fensterrahmen,    Treppen,    Öfen,    Einbaumöbeln,    Schrägen,    Raumhöhen    sowie    Schornsteine,    Pfeiler,    Säulen,    Vormauerungen    und    Nischen    anzuwenden    sind.    Auch    bei    Kellerräumen,    Garagen,    Terrassen    und    Balkonen,    geheizten    oder    ungeheizten    Wintergärten    und    Schwimmbädern,    Waschküchen    und    Heizungsräumen    sind    Abschläge    zwischen    0    bis    100%    von    der    Grundfläche    vorzunehmen“,    erläutert    Dirk    Rohrbach    vom    Immobilien    Sachverständigenbüro    Rohrbach.    Als    Privatverkäufer    kann    man    da    schnell    an    seine    Grenzen    und    aus    Unkenntnis    zu    einer    inkorrekten    Quadratmeterangabe    gelangen.    Für    eine    fehlerhafte    oder    unvollständige    Angabe    ist    man    voll    und    ganz    haftbar.    Auch    die    beim    Immobilienverkauf    ausgeschlossene    Gewährleistung    schützt    nicht    vor    Schadenersatzansprüchen,    sofern    die    Fläche    als    Vertragsgegenstand    angenommen    wurde.    
Seriöse    Anbieter    bzw.    Sachverständige    übernehmen    das    Risiko    für    den    Privatverkäufer    Wie    kann    sich    der    Verkäufer    nun    am    besten    vor    teuren    Schadensersatzansprüchen    schützen    und    sicherstellen,    dass    in    seinem    Exposé    und    dem    Miet-    oder    Kaufvertrag    die    korrekte    Wohnfläche    angegeben    ist?    Am    sichersten    ist    es    für    Eigentümer,    den    Verkauf    nicht    in    Eigenregie    durchzuführen,    sondern    einen    Sachverständigen    zurate    zu    ziehen.    Ein    Sachverständiger    ist    bestens    mit    den    Berechnungen    der    Wohnfläche    vertraut    und    wird    diese    korrekt    ausführen.    Ein    Tipp:    Ein    seriöser    Anbieter    ist    außerdem    daran    zu    erkennen,    dass    er    das    Risiko    bei    der    Flächenangabe    selbst    trägt    und    nicht    auf    den    Kunden    abwälzt.        „Der    Sachverständige    bietet    dem    Kunden    eine    Rechtssicherheit,    die    der    Privatverkäufer    allein    nicht    gewährleisten    kann“,    so    Dirk    Rohrbach    vom    Immobilien    und    Sachverständigenbüro    Rohrbach.    

 Quelle Bericht Stadtspiegel 2016

Immobilienverkauf im Erbfall

Immobilienverkauf im Erbfall

Immer mehr Bundesbürger erben eine Immobilie. Ein Großteil von ihnen möchte diese nicht selbst nutzen, sondern verkaufen. Als qualifiziertre Immobilien Sachverständige können sie im gesamten Prozess der Veräußerung begleiten. 


Ist kein Eigenbedarf geplant ist es sinnvoll einen Sachverständigen einzuschalten.

Was tun mit der geerbten Immobilie?

Im Erbfall gilt es zunächst viele Formalitäten zu erledigen, allen voran die Klärung steuerrechtlicher Aspekte. Parallel geht es um die Frage: Was tun mit dem geerbten Eigenheim oder der Eigentumswohnung?

Möchte man die Immobilie nicht selbst bewohnen, entschließt man sich oft, sie zu verkaufen. Spätestens in diesem Moment empfiehlt es sich, einen Sachverständigen einzuschalten.

Als qualifizierter  Sachverständiger können wir Ihnen die nötigen nächsten Handlungsschritte aufzeigen und im gesamten Prozess der Veräußerung kompetent zur Seite stehen. Denn der Verkauf einer Immobilie ist eine komplexe Angelegenheit, um die Sie sich,  in dieser Situation, dann nicht auch noch kümmern müssen.

 

Angebotspreis realistisch festlegen

Dies beginnt bei der Festlegung des Angebotspreises. Bewertet man eine Immobilie zu subjektiv, setzt man diesen schnell zu hoch an. Erben fühlen sich beispielsweise ihrem ehemaligen Elternhaus emotional verbunden und messen ihm daher einen hohen Wert bei.

Der potenzielle Käufer sieht die Immobilie aus einem ganz anderen Blickwinkel. Womöglich gefällt ihm die derzeitige Ausstattung nicht, die Farbe der Kacheln, der Fußboden. Er betrachtet das Interieur distanziert und hat daher andere Preisvorstellungen.

Es gilt allgemein zu beachten: Unrealistisch hohe Angebotspreise können zu einer langen Vermarktungszeit führen. Und als „Ladenhüter“ wird die Immobilie am Ende zu einem geringeren Preis verkauft, als bei einem realistisch angesetzten Anfangsangebot gezahlt worden wäre. Aufgrund der neuen Richtlinien in der Kreditvergabe ist eine professionelle Wertermittlung sehr wichtig!

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Für 2016 weiter steigende Nachfrage nach Wohneigentum erwartet

Immobilienkauf: Wir beraten kostengünstig bei Kauf und Verkauf.

eine Investition die sich lohnt!!

 

Der Immobilienverband IVD hat bundesweit 6.000 Mitglieder zur Entwicklung des deutschen Wohnimmobilienmarktes befragt und die Experten erwarten für 2016 eine weiter steigende Frage nach Wohneigentum. Vor allem in Ballungszentren werden höhere Kaufpreise prognostiziert.

Bei Baugrundstücken für Ein- und Zweifamilienhäuser erwarten die befragten Immobilienunternehmen den stärksten Nachfrage-Zuwachs und 78 Prozent gehen hier von einer positiven Entwicklung aus. Auf Platz 2 folgen Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung mit je 76 Prozent. Doch auch für vermietete Eigentumswohnungen gehen die Mitgliedsunternehmen von einer wachsenden Nachfrage aus: 59 Prozent erwarten hier eine Steigerung.

Parallel zur steigenden Nachfrage werden auch steigende Preise angenommen. 77 Prozent rechnen mit einem Preisanstieg für Baugrundstückspreise bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Die Preise für Mehrfamilienhaus-Baugrundstücke werden 74 Prozent zufolge ebenfalls anziehen, die Preise für Eigentumswohnungen laut 72 Prozent. Knapp sechs von zehn Befragten gehen zudem von höheren Wohnungsmieten aus.

 
 

Immobilie als Altersvorsorge

Sicher kaufen mit fachlicher Unterstützung!

 

Die Rente ist sicher? Bullshit! Wer junge Arbeitnehmer nach der gesetzlichen Altersvorsorge fragt, stößt auf abschätzige bis ängstliche Reaktionen. Die meisten glauben, dass sie mit ihren Rentenbeiträgen vor allem ein überkommenes System am Leben halten, statt damit für das eigene Alter vorzusorgen. Viele sind überzeugt: Wer am Ende seines gerade beginnenden Berufslebens einigermaßen sorgenfrei leben will, sollte das in den eigenen vier Wänden tun.

 

Wir begleiten Sie bei Ihren Kaufabsichten einschließlich Objekttermin und Wertermittlung.

Damit Ihr Vermögen sicher angelegt ist und Sie keinen bösen Überraschungen erleben.

Hypotheken-DarlehenExperten sagen Anstieg der Bauzinsen voraus

Die Zeiten rekordniedriger Zinsen für Immobilienkredite neigen sich dem Ende. Ein stückweit sind die Bauzinsen schon geklettert. In einer Umfrage sagen Experten voraus, dass in den kommenden Monaten der Anstieg weitergeht.

Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns sehr gerne an.

 

1,5 % mehr genehmigte Wohnungen im 1. Quartal 2015

Von Januar bis März 2015 wurde in Deutschland der Bau von 64.800 Wohnungen genehmigt. Das sind 1,5 % oder 900 Wohnungen mehr als im ersten Quartal 2014.


Das teilt das Statistische Bundesamt mit. Damit setzte sich die seit dem Jahr 2010 anhaltende positive Entwicklung von Baugenehmigungen für Wohnungen weiter fort.

In Wohngebäuden wurden im ersten Quartal 2015 insgesamt 55.400 Neubauwohnungen genehmigt, das waren 0,7 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Diese Zunahme resultiert vor allem aus einem Anstieg von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+3,0 %). Die Baugenehmigungen für Wohnungen in Zweifamilienhäusern (-5,3 %) und für Wohnungen in Einfamilienhäusern (-2,0 %) nahmen dagegen ab.<< Neues Textfeld >>

Hurra wir werden älter

Nach der neuen allgemeinen Sterbetafel 2010/2012 für Deutschland des Statistischen Bundesamtes beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung für neugeborene Jungen 77,7 Jahre und für neugeborene Mädchen 82,8 Jahre.

Nach der vorherigen Sterbetafel 2009/2011 waren es 77,7 beziehungsweise 82,7 Jahre.

Fundierte Marktwertermittlung zum Festpreis

 

Wir erstellen für Ihre Immobilie eine unabhängige fundierte Marktwertermittlung zum Festpreis. Preisbeispiel für eine Einfamilienhaus in Bochum Wohn/Nutzfläche bis 180 qm mit Ortstermin und Fotodokumentation: 400 € incl. MwSt

 

Kontakt: info@immobilien-sachverstand-bochum.de Telefon: 02327 6896195

Inspektion für Ihr Haus

Autobesitzer bringen ihr Fahrzeug zur Frühjahrsinspektion in die Werkstatt, Hausbesitzer sollten frühzeitig selbst einen Blick aufs Eigentum werfen lassen, um eventuelle Winterschäden zu erkennen und beheben zu lassen.

Der Check beginnt innen, wo alle Fenster, Wände und Decken auf Schäden durch Feuchtigkeit geprüft werden sollten.

- so wird nicht nur der gewohnte Komfort erhalten, sondern auch der Wert der Immobilie.

Wo Sie nicht selbst Hand anlegen und reparieren können, kommen Handwerker zum Einsatz, deren Löhne für Instandsetzungen des eigenen Heims bis 1.200 Euro von der Einkommenssteuer abziehbar sein können.

Auch auf das Äußere des Hauses sollte ein gründlicher Blick geworfen werden, denn wenn beispielsweise lose Ziegel herabfallen und Schaden verursachen, kann es für Sie teuer werden. Eine Hausbesitzerhaftpflicht schützt nicht, wenn die Eigentümer ihrer Verkehrssicherungspflicht, zu der auch die regelmäßige Prüfung zählt, nicht nachkommen.

Erbbaupacht vor allem für Bauherren mit kleineren Budgets attraktiv

 

Wir helfen Ihnen weiter.

10 Regeln erhöhen die Sicherheit

Brandriegel und Sturzschutz sind bewährte Maßnahmen zur Vorbeugung von Bränden an Gebäuden. 10 weitere einfache Regeln helfen, schon während der Bauphase die Sicherheit der Immobilie zu verbessern.

Grafik zeigt, wo Brandriegel und Sturzschutz angebracht werden [Infografik]

 

Vorbeugen erhöht Sicherheit

10 Regeln helfen Bauherren von Vornherein einen nachhaltigen Brandschutz sicherzustellen.

  1. Klare Verteilung der Verantwortung: Die Einhaltung amtlicher Vorschriften ist Aufgabe des Planers (Architekt, Bauingenieur). Ist dieser nicht bestellt, übernimmt der Fachhandwerker dessen Aufgabe und Verantwortung.
  2. Auf detailgenaue Ausschreibungen und deren Einhaltung bei Umsetzung achten. Das gilt vor allem für die Herstellerangaben der Systemhersteller.
  3. Qualifizierte Fachhandwerksbetriebe mit der Aufgabe betrauen. Wenn möglich Subunternehmer ausschließen. Das gewährleistet fachgerechtes Arbeiten.
  4. Kontrolle, ob alle Systembestandteile zulassungskonform geliefert und eingebaut werden. Hier helfen WDVS-Systemübersichten und Produktzertifikate.
  5. Überwachung der ausgeführten Arbeiten.
  6. Dokumentation von Teilabschnittskontrollen und schriftliche Bestätigung der ordnungsgemäßen Ausführung durch den Dienstleister schaffen Verbindlichkeit.
  7. Brandschutz ist Ländersache: Länder- und regionalspezifische Sonderbestimmungen müssen beachtet werden. Prävention durch Überprüfung der Einhaltung vorgeschriebener allgemeiner Brandschutzbestimmungen.
  8. Gerade wenn bauaufsichtlich zugelassene Befestigungselemente zwingend vorgeschrieben sind, ist die Kontrolle der Ausführung der Dübelung wichtig.
  9. Richtig investieren: Qualitativ hochwertige Systemprodukte nutzen – insbesondere wenn das WDV-System starken Beanspruchungen ausgesetzt ist.
  10. Durch Wartungs- und Kontrollverträge sichern Sie Investition ab. Regelmäßig gewartete WDV-Systeme haben eine längere Lebensdauer und bleiben länger schön.
- See more at: http://www.waerme-im-dialog.de/wissen/wissen-detail/10-regeln-erhoehen-die-sicherheit.html#sthash.Benjo3No.dpuf

Der Richtige Umgang mit Baumängeln

Darauf müssen Sie beim Begutachten von Mängeln achten !

Der Ärger mit den Handwerkern ist bei Mängeln vorprogrammiert: Das wissende Begutachten der Leistung gehört so zur obersten Pflicht des Bauherren - und die Bewertung des Mangels ist dennoch nicht leicht. Ein Riss in der Fassade, ein feuchter Keller oder auch nur eine gesprungene Fliese: Ist das nun Handwerkpfusch oder ganz normale Abnutzung? Die Wahrheit fördert meistens erst ein Sachverständigengutachten zutage.

Fünf Jahre Garantie gibt es in der Regel auf Immobilien. Doch die meisten Bauherren vergessen diese Frist, sobald sie in ihr Familienheim eingezogen sind. Gravierende Baumängel erinnern den Bauherrn dann an seine Rechte – häufig auch erst nach Fristablauf.

Garantie gibt es nicht nur auf Schuhe oder Autos, sondern auch auf Häuser. Und zwar in der Regel fünf Jahre lang. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) vergessen allerdings die meisten Bauherren nach Einzug diese Frist. Offenbaren sich nach der Frist einige Bauschäden, muss der Immobilieneigentümer tief in die Tasche greifen. In einer aktuellen Pressemitteilung rät der VPB vor Ende der Gewährleistungsfrist zur Schlussbegehung.

Umgang mit Baumängeln während der Gewährleistungsfrist

Die Gewährleistungsfrist beträgt für private Bauherren fünf Jahre nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch und beginnt mit der Bauabnahme. Wird innerhalb dieser Zeit ein Mangel am Haus festgestellt, muss ihn der dafür zuständige Bauunternehmer in Ordnung bringen. Zwei Dinge sollte der Bauherr dabei beachten: Er muss den Mangel schriftlich rügen und der Firma eine angemessene Frist zur Beseitigung setzen, und er muss den Mangel bei der richtigen Firma rügen. Fordert er nämlich irrtümlich das falsche Unternehmen auf, den Schaden zu beseitigen, weil er nicht erkennt, woher ein Schaden rührt, dann kann die Firma dem Immobilieneigentümer ihre An- und Abfahrt und die Arbeitszeit in Rechnung stellen. Nur wer den Schaden zu verantworten hat, der muss ihn auch kostenlos beseitigen.

Baumängel: Verjährungsfrist läuft weiter

Viele Hausbesitzer denken auch nicht daran, dass die Verjährungsfrist, auch nachdem der Schaden gemeldet wurde, einfach weiterläuft. Nur bei bestimmten nach VOB/B geschlossenen Verträgen verlängert sich die Verjährungsfrist. "Für den normalen Bauherrn kann die Zeit knapp werden", erläutert Thomas Penningh. "Vor allem, wenn sich der Bauunternehmer nicht rührt. Dann muss der Hausbesitzer rechtliche Schritte erwägen, wie etwa ein selbstständiges Beweisverfahren oder eine Klage." Meldet sich der Unternehmer und vereinbart einen Besichtigungstermin, ist die Verjährungsfrist unterbrochen. Schlafen die Verhandlungen danach wieder ein, läuft die Frist weiter.

Schlussbegehung vor Ende der Gewährleistungsfrist

"Private Bauherren müssen ihre Interessen wahren", mahnt der VPB-Präsident Thomas Penningh. "Das tun sie am besten, indem sie spätestens ein halbes Jahr vor Ablauf der Gewährleistungsfrist den unabhängigen Bausachverständigen mit der sogenannten Schlussbegehung des Hauses beauftragen. Viele Mängel sind für den erfahrenen Bausachverständigen nämlich früh absehbar, oft lange bevor sie der Laie erkennt und sie echte Schäden nach sich ziehen. Mit dieser Schlussbegehung endet dann - rein rechtlich betrachtet - auch erst der Hausbau.

Mietvertrag

Wissen Sie was drin steht?

Miete, Betriebskosten, Schönheitsreparaturen, Kaution: Das alles geht ganz schön ins Geld und deswegen legen viele Vermieter ihr Hauptaugenmerk beim Ausfüllen des Mietvertrags hauptsächlich darauf.

Sie wissen, bis wann und wie viel der Mieter zahlen muss, wie hoch die Betriebskostenvorauszahlung ist und dass der Mieter renovieren oder eine Kaution zahlen muss. Aber weiß das auch ihr Mieter?

 

17 Prozent der Mieter kennen den eigenen Mietvertrag nicht

Viele Vermieter wird diese Zahl erschrecken, andere erfreuen: 17 Prozent der Deutschen kennen den Inhalt ihres eigenen Mietvertrags nicht. Sie haben keine Ahnung, was in ihrem Mietvertrag steht, weil sie ihn lediglich vor dem Unterschreiben nur grob überflogen und geschaut haben, ob Sie die Miete korrekt eingetragen haben.

Dieses Ergebnis zeigt die repräsentative Studie „Wohnen und Leben 2014“, bei der im Auftrag von immowelt.de 1.015 Personen befragt wurden. Davon gaben 621 an, Mieter zu sein.

Mietvertragsabschluss: Besserverdiener schauen genauer hin

Bei der Umfrage hat sich zudem gezeigt: Je besser die Mieter verdienen, umso kritischer prüften sie auch ihren Mietvertrag.

So haben deutlich mehr Besserverdiener ihren Mietvertrag vor der Unterzeichnung durchgelesen (89 Prozent) als Geringverdiener (77 Prozent). Auch bei den Mehrfach-Durchlesern liegen die Besserverdiener klar vorne.

Das Motto: „Trau`, schau wem!“, haben sich jedoch 44 % der Mieter zu Herzen genommen. Sie vertrauten ihrem Vermieter nicht blind, sondern nahmen den Vertrag etwas genauer unter die Lupe: Sie gaben an, den Mietvertrag zumindest einmal komplett durchgelesen zu haben.

39 Prozent der Befragten haben den Text sogar mehrfach studiert

Von den 17 % der „Nichtvertragsleser“ gaben 11 Prozent an, so froh zu sein, überhaupt eine Wohnung bekommen zu haben, dass sie sich mit Detailfragen nicht lange aufhalten wollen. Ebenfalls 11 Prozent glaubten, einen Standardmietvertrag vor sich zu haben, an dem sie sowieso nichts ändern könnten.

Die Umfrage-Ergebnisse der Studie im Überblick:

Haben Sie Ihren Mietvertrag durchgelesen, bevor Sie ihn unterschrieben haben?

  • Ja, ich habe ihn einmal komplett gelesen: 44 Prozent
  • Ja, ich habe ihn sogar mehrfach komplett durchgelesen: 39 Prozent
  • Nein: 17 Prozent

Von den 17 Prozent, die den Mietvertrag nicht durchgelesen hatten, sagten

  • 60 Prozent: Ich habe ihn nur (grob) überflogen und geprüft, ob die Miete korrekt angegeben war
  • 14 Prozent überließen den Mietvertragsabschluss einer anderen Person, wie z. B. den Eltern.
  • 11 Prozent hielten sich nicht lange damit auf, weil sie einfach nur froh waren, die Wohnung überhaupt bekommen zu haben.
  • 11 Prozent hielten den Standardmietvertrag ohnehin für unabänderlich.
  • 3 Prozent überließen den Mietvertragsabschluss dem Partner.

Energieeinsparverordnung 2014

Was Sie als Hausbesitzer zur EnEV wissen müssen

Mit dem Inkrafttreten der neuen EnEV ist frührstens ab Sommer 2014 zu rechenen.

 

Wann benötigen Sie den neuen Energieausweis?

Nach der neuen Energieeinsparverordnung 2014 müssen unter anderem die Energieausweise um Energieeffizienzklassen erweitert werden. Die Regelung betrifft allerdings nur neue Energieausweise für Wohngebäude, die nach dem Inkrafttreten der EnEV 2014 ausgestellt werden.

Das heißt: Haben Sie bereits jetzt schon für das Wohngebäude, das Sie verkaufen oder vermieten wollen, einen gültigen Energieausweis nach bisherigem Recht – also noch ohne die zusätzliche Angabe einer Energieeffizienzklasse – können Sie den nach wie vor verwenden.

Wo Sie den Energieausweis künftig vorlegen müssen

Bisher mussten Sie die Energieausweise lediglich dem Mieter oder Käufer „zugänglich“ machen. Mit inkrafttreten der Version 2014 wird nun exakt festgelegt, dass Sie den E-Ausweis schon zum Besichtigungstermin für das Kauf- bzw. Mietobjekt vorlegen. Dem Mieter bzw. Käufer muss später eine Kopie bzw. das Original ausgehändigt werden.

Was Sie neuerdings in Ihre Anzeige schreiben müssen

Wollen Sie eine Immobilie verkaufen oder vermieten, müssen Sie künftig die energetischen Kennwerte aus dem E-Ausweis in Ihrer Anzeige mit angeben.

Besitzen Sie allerdings noch einen Energiepas aus der Zeit vor Inkrafttreten der EnEV 2014, müssen Sie die Energieeffizienzklasse nicht in Ihrer Immobilienanzeige angeben.

Welche alten Heizkessel bald raus müssen

Das „Aus“ steht dem sogenannten Konstanttemperatur-Heizkessel bevor. Gemeint sind Standard-Heizkessel, die ihre Temperatur nicht, wie modernere, der gefragten Heizleistung entsprechend anpassen können und noch mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickt werden.

Sind die älter als 30 Jahre, müssen Sie die ab 2015 außer Betrieb nehmen. Bisher galt diese Regelung nur für Kessel, die vor 1978 eingebaut wurden. Jetzt gilt sie für Heizkessel, die vor 1985 eingebaut wurden.  

Haben Sie jedoch einen Brennwertkessel und Niedertemperaturheizkessel, der einen besonders hohen Wirkungsgrad hat, dürfen Sie den auch weiter betreiben.

Das Stilllegungsgebot in der neuen EnEV 2014 gilt ebenfalls nicht für selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser.

Was für Ein- und Zweifamilienhausbesitzer gilt  

Für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die am 1.2.2002 in diesen Häusern mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, gilt die bereits seit der EnEV 2002 bestehende Regelung für Heizkessel fort. Danach kommen sie um die Austauschpflicht herum.

Allerdings: Im Falle eines Eigentümerwechsels muss der neue Eigentümer den Kessel innerhalb von 2 Jahren austauschen.

Die neuen Regelungen der EnEV 2014 gelten hauptsächlich für Neubauten

Die Neuerungen, die 2014 mit sich bringt, betreffen vor allem Neubauten. So soll beispielsweise der zulässige Jahres-Primärenergiebedarf aller Neubauten nach dem Bundesratsbeschluss ab dem 1.1.2016 um 25 % sinken. Der Wärmeverlust der Gebäudehülle muss um durchschnittlich 20 % verbessert werden.  

Bestandsgebäude sind von diesen Verschärfungen ausgenommen.

Unser Team hat Verstärkung erhalten!

Ab sofort werden wir von Dipl.-Ing. Funda Metz unterstützt.

Dadurch hat sich unser Leistungsspektrum weiter vergrößert.
Wir freuen uns Ihnen hiermit weitere Dienstleistungen rund um die Immobilien anbieten zu können.

Projektbetreuung, Projektentwicklung, Begutachtung von Bauschäden, Architektenleistungen nach HOAI, Aktuelle Fördergeldberatung

Hier finden Sie uns:

Immobilien Sachverständigenbüro

Rohrbach
Zilleweg 9
44869 Bochum

 

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